Anfang Januar hatte ich mal wieder Lust auf Laos und bin mit Pat für ein paar Tage nach Vang Vieng gereist. Einer der schönsten Orte in Laos und ganz Südostasien. Bekannt für eine außergewöhnliche Natur, Tubing und Party, zählt Vang Vieng zu den beliebtesten Reisezielen in Laos. Ich persönlich, verliebe mich immer mehr in diesen Ort und seine Umgebung.

Ich war vorher schon einige Male in Vang Vieng und bin immer wieder aufs neue begeistert, diesen Ort zu besuchen. Dieser Besuch sollte leider nur zwei Tage dauern, da ich wieder zurück nach Thailand musste. So wollte ich diesen kurzen Aufenthalt so interessant wie möglich machen, un nahm mir vor, hier mit meinem neuen Backpacking Vlog anzufangen. Schon vor einigen Jahren hatte ich diese Idee, kam aber irgendwie nie über ein paar Videos hinaus. Jetzt also sollte die Zeit sein um damit endlich zu beginnen. Dafür eignet sich Vang Vieng hervorragend, denn mit seiner natürlichen Szenerie, kann man beim filmen nicht wirklich viel falsch machen. Hier mein allererster Vlog.

Ich hatte Jahre keine Videos mehr gemacht, was man wohl in diesem sieht. Aber mit der Zeit werden sie dann hoffentlich wieder besser. An diesem ersten Tag in Vang Vieng machten Pat und ich uns auf den südlichen Teil zu entdecken. Dafür ging es über die orangene Brücke über den Nam Song Fluss hin zu den Tham Chang Höhlen. Ein wirklich beeindruckendes Höhlensystem.

Vang Vieng Bridge

Eine vielleicht wichtige Information ist, dass man für den Übergang der Brücke 2000 Kip bezahlen muss, sowie 10000 Kip für den Aufstieg in die Höhlen. Oder waren es 15000? Bin mir jetzt gerade nicht sicher, aber ich glaube im Video erwähne ich es. Auf jeden Fall ist es nicht kostenlos. Aber gut, ich denke es lohnt sich, denn die Höhlen und die dortige Aussicht ist wirklich toll.

Nachdem wir uns hier ausgiebig umgeschaut haben, ging es zurück ins Dorf zum Mittagessen und ein wenig Relax, bevor wir uns am frühen Nachmittag aufmachten, den kleinen Berg in der Nähe Vang Viengs zu besteigen. Wer schon mal hier war, der wird wissen, welchen Berg ich meine. Man muss über die kleine Holzbrücke, welche im Zentrum von Vang Vieng über den Fluss führt, rüber, und dann eigentlich immer nur den Schildern folgen. Irgendwann kommt man aufs freie Feld und schon sieht man den Berg. Er sieht zunächst aus wie ein kleiner Hügel, welchen man bequem besteigen kann, aber je näher man kommt umso größer wird er.

vang vieng berg

Angekommen muss man auch hier für das Erklimmen des „Berges“ bezahlen und vielleicht noch ne Flasche Wasser kaufen wer es vergessen hat. Am Fusse des Berges scheint es leicht auszusehen aber schnell merkt man, dass dies kein mega leichter Aufstieg wird. Noch so ziemlich am Anfang findet man auch hier ein kleines Höhlensystem, wo man mal schnell reinschlüpfen kann. Weiter geht es über Holzleitern weiter hinauf bevor es langsam anstrengend wird. Spitze Steine bohren sich in die Schuhe und die Flasche Wasser ist jetzt Gold wert.

Als kleinen Tipp kann ich empfehlen keine Flip Flops anzuziehen. Dieser Fehler ist mir beim ersten Aufstieg unterlaufen und ich kann noch heute die Steinspitzen in meinen Fußsohlen spüren. Der Aufstieg sollte eigentlich nicht länger als eine Stunde dauern, wer gut ist schafft es auch in einer halben Stunde. Von oben bietet sich eine tolle Panoramaaussicht über Vang Vieng und Umgebung. Gerade die Bergkette, welche sich hinten entlang zieht, ist fantastisch.

vang vieng berge

Nach einem kurzen Aufenthalt, ging es wieder runter, was fast anstrengender war als der Aufstieg. Für heute hatten wir genug und machten uns auf den Heimweg um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein, denn es sollte ja noch ein weiterer Ausflugstag folgen. Vielleicht noch als Info: der Eingang zum Berg wird am 17 Uhr geschlossen und der letzte Aufstieg ist spätestens um 16 Uhr zugelassen.

Am nächsten Tag entschlossen wir uns ein Moped zu mieten um die Gegend etwas ausgiebiger zu entdecken. Wir fuhren Richtung Norden am Fluss entlang und stoppten hin und wieder, um die tolle Aussicht zu geniessen. Wir kamen bis gut 15 Kilometer nördlich von Vang Vieng, wo uns eine atemberaubende Berg- und Flussszenerie erwartete. Hier war der ideale Platz um mit der Drohne ein paar Aufnahmen zu machen. Hier ist Teil 2 vom Vang Vieng Aufenthalt.

Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir zurück nach Vang Vieng, um dort über die Autobrücke auf die andere Seite zu gelangen. Wir wollten zur „Blauen Lagune“, welche auf Fotos so verdammt schön aussah. Relativ leicht zu finden, mussten wir bei Ankunft feststellen, dass dieser Platz wohl das absolute Highlight einer jeden Tour sein muss. Eine Menge Menschen tummelten sich hier im und ausserhalb des Wassers.

Man kann hier Ziplinen, von Bäumen ins Wasser springen, sich auf der Wiese sonnen, oder auch einfach nur ein Picknick geniessen. Der Platz ist wirklich schön, jedoch meiner Meinung nach etwas überbevölkert. Aber anschauen sollte man es sich auf jeden Fall.

vang vieng blaue lagune

Wir blieben eine Weile hier und machten uns dann auf den Weg etwas weiter zu fahren. Jedoch ist die Strasse ab hier nicht mehr geteert und mit unserem kleinen Moped war es nicht so angenehm hier zu fahren. Also machten wir uns auf den Heimweg, hielten noch kurz in einem Dorf an und schauten zwei Frauen bei der Tuchherstellung zu. Am Nachmittag waren wir wieder zurück in Vang Vieng und genossen noch ein paar Stunden am Fluss, wo wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben durften. Wir hatten einen kurzen, doch wirklich tollen Aufenthalt in einem der schönsten Orte Laos‘ und werden mit grosser Sicherheit mal wieder kommen. Happy Days!

       

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